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"Irgendetwas stimmt da nicht..." |
Leitfaden für ehrenamtliche MitarbeiterInnen "Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung in der Jugendarbeit" ist da!!
Das Thema Kindeswohlgefährdung ist in jüngster Zeit zusätzlich durch die Berichterstattung in den Medien über spektakuläre Fälle oder die Lebenssituation von Kindern in Deutschland in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten. Mit der Einführung des KICK (Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz) hat der Gesetzgeber durch eine Änderung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes die rechtlichen Vorgaben präzisiert. Vorfälle im Bereich der Jugendarbeit lassen die Unsicherheit bei denjenigen wachsen, die mit Mädchen und Jungen arbeiten: Was darf ich als MitarbeiterIn, was darf ich nicht? Wo muss ich handeln?
Der Landesjugendring Schleswig-Holstein hat einen Leitfaden für ehrenamtliche MitarbeiterInnen veröffentlicht, der Sicherheit im Umgang mit möglichen Fällen von Kindeswohlgefährdung geben soll. Auf 28 Seiten finden Jugendleiterinnen und Jugendleiter Informationen zur sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und zu möglichen Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung. „Irgendetwas stimmt da nicht ...“ lautet der Titel des neuen Leitfadens zum Thema Kindeswohlgefährdung. Er bietet neben allgemeinen Informationen zum Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung konkrete Handlungsschritte für ehrenamtliche Jugendleiterinnen und Jugendleiter, die mit einem Verdachtsfall konfrontiert sind
Dieser Leitfaden kann von unseren Mitgliedsverbänden kostenlos bei uns angefordert werden.
Aus dem Inhalt:
* Jugendverbandsarbeit und der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
* Irgendetwas stimmt da nicht - Mögliche Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung
* Handlungsschritte für Jugendleiterinnen und Jugendleiter
* Handlungsschritte für ehrenamtliche Vorstände
* Sexualität und sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen
* Ein Mitglied aus meinem Verein wird verdächtigt, sexualisierte Gewalt ausgeübt zu haben - Was tun?
* Tipps für Teams und Vorstände
* Hinweise zu Beratungsstellen
* Literaturempfehlungen
* Materialien im Internet
* Beispiel für eine Fall-Dokumentation